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DIGGER BARNES

  • cover

    DIGGER BARNES

    Every story true

    Ein Mann kommt müde nach Hause, er war lange Wochen unterwegs. Die Bilder hängen noch wie immer, ein bisschen Staub vielleicht, ein paar unwichtige Rechnungen im Briefkasten. Es hat sich nichts verändert. Der Mann spürt, dass er nicht lange bleiben wird. Die Unsicherheiten daheim erscheinen größer als jene dort draußen, die irgendwo unscharf hinter fernen Hügeln lauern. Also doch lieber wieder zurück ins Auto. Dort ist es aufgeräumt und übersichtlich und der Blick ruht immer wieder in der gleichen Richtung: vorne.Every Story True von Digger Barnes ist ein Americana-Album über das Reisen, dessen Zwänge, Niederlagen, hoffnungslose Momente, Neurosen sowie all die kaputten Gestalten, die man im Laufe eines Musikerlebens von links und rechts des Weges aufsammelt. Every Story True ist eine Platte, die dir ein guter Late Night-DJ mit auf den Highway gibt. Schon Long Way, der Prolog des Albums, weist unmissverständlich den Weg: es geht raus, raus auf die Straße. Und so lamentiert, grummelt und textet sich Digger Barnes durch neun formvollendete Tracks, die in ihrer Entstehung maßgeblich von den letzten Jahren als durch Europa und die USA tourender Musiker beeinflusst sind.Ob es die alte Frau ist, die in Pure as Gold in der Fremde nochmal ein neues Leben fernab ihrer Familie beginnt oder der zerfledderte Liebesbrief voller waghalsiger Hätte-Wäre-Könnte-Phantasien, den ein Anhalter in The Letter auf dem Beifahrersitz vergessen hat – Every Story True ist eine Verneigung vor allen Menschen, die ohne große Sicherheiten auskommen, vor Typen die am Brennen sind, sich etwas trauen, Neuanfänge wagen. Verpackt wird all das einmal mehr in typische Digger Barnes-Arrangements und Songstrukturen – klar, schnörkellos und ohne unnützen Zierrat. Musik der einfachen Mittel, dabei filmisch, dicht, verwoben, atmosphärisch.Trotz seiner tragenden Säulen Gitarre, Banjo und Besen-Schlagzeug klingt Every Story True ein gutes Stück „europäischer“ als der Vorgänger Time Has Come aus dem Jahr 2009, was auch Digger Barnes´ neuerlichem Produzenten Friedrich Paravicini zu verdanken ist, der bei den Aufnahmen wesentlich stärker in den kreativen Prozess eingebunden war. Ab und an mogeln sich nun also vorsichtige Streicher, Vibraphon, Glockenspiel oder diverse Tasteninstrumente unter den geshuffleten Takt und geben einen vorzüglichen Rahmen, wenn in Digger Barnes an manchen Stellen wieder der verschmitze Märchenonkel durchbricht oder sein gepflegter Schnauzer urplötzlich mit knallbunten Comic-Gesten und pulsierenden Klischees um sich wirft. Denn auch das bleibt Teil des Digger Barnes-Universums: das Spiel mit Realitäten, Gesten, Zitaten, Schelmereien, ein Keilen gegen diese Farce namens Leben, live unnachahmlich umgesetzt in der Diamond Roadshow, einer Art düsterem Highway-Varieté zwischen Konzert und der Videokunst von Lowbrow Artist Pencil Quincy, der übrigens auch wieder für das Album-Artwork verantwortlich ist.Es bleibt am Ende die Erkenntnis, dass sich alles schon irgendwie finden wird. Solange man nur etwas mit seinem Leben anstellt und nicht im heimischen Ohrensessel versauert. Und sollte es auf der langen Reise doch einmal ganz dicke kommen, hält man es am besten wie Digger in seinem Song So Low: Rausgehen und sich ein Beispiel am Schnee nehmen. Denn der ist furchtbar tief gefallen und trotzdem sehr schön anzusehen. -Mario Cetti CD im Speziellem Arigato Pak und LP im 180g Vinyl mit extra fettem Coverkarton und Downloadcode.
    Format
    LP [incl.DC]
    Release-Datum
    30.03.2012
    Format
    CD
    Release-Datum
    30.03.2012
     
  • 01. What Will We Do
    02. Way Of The Rover
    03. Keep On Rollin'
    04. Two Ringing Ears
    05. Dangerous Man
    06. 15 Years
    07. Soon I Will Hold You Again
    08. A Million Miles
    09. Oil - Stained Hank
    10. Winner & Loser

    DIGGER BARNES

    Frame By Frame

    "Digger Barnes meldet sich zurück mit 10 neuen Tracks. “Frame By Frame” ist das bereits dritte Studioalbum des in Deutschland lebenden Songwriters, der stoisch an seinem ganz eigenen Amerikanischen Traum arbeitet. Thematisch dreht sich mal wieder alles um das Leben on the road. “Wir waren diesmal mit kleiner Live-Besetzung im Studio und haben versucht, uns bei der Produktion auf das Nötigste zu beschränken. Diese Entscheidung schien mir und Produzent Friedrich Paravicini nach den letzten beiden Alben der logische Schritt zu sein.”, sagt Barnes dazu.” Das Ziel war es, ein zeitloses Americana Album mit vielen Facetten aufzunehmen, den Songs zu vertrauen und ihnen Luft zum Atmen zu lassen”. Zur Rhytmussektion aus Kontrabass, Besenschlagzeug und Akustikgitarre gesellen sich sparsam eingesetzte Instrumente wie Vibraphon, Orgel, Geige und Pedal Steel. Ein paar Klaviertupfer hier, ein Banjo dort, das reicht, um die Geschichten von Digger Barnes zum Leben zu erwecken. Folk- und Country-Wurzeln sind die Grundlage vieler Stücke, doch gibt es auch Ausflüge in staubige Jazzkeller (“15 Years”) und abgeranzte Autokinos (“A Million Miles”). Der lässig groovende Opener des Albums, “What Will We Do”, versteht sich als Ode an die Zeit, in der Barnes noch als Bassist von Chuck Ragan, Austin Lucas und der Revival Tour rund um die Welt tingelte. Auch sonst bietet “Frame By Frame” Einblicke in das rastlose Leben eines Musikers, der sich nicht um Trends schert, und unbeirrt seinen Weg geht. Der melancholische Unterton des Albums hält sich mit verschmitzten Gassenhauern wie “Keep On Rollin´” und “Dangerous Man” die Waage. “Oil-Stained Hank” ist das Portrait eines Autoschraubers, das mehr über die Wertvorstellungen des Digger Barnes verrät als tausend Worte. Und wenn´s dann doch mal nicht so gut läuft, reagiert man halt mit einem Achselzucken und macht weiter, denn: “The winner and the loser are twins”. Im Zentrum der einzelnen Songs steht immer wieder Barnes´ warme Erzählerstimme, die reifer und relaxter klingt als je zuvor. In der Australierin Emily Barker hat sich eine ebenbürtige Duettpartnerin für die Ballade “Two Ringing Ears” gefunden. Die in England lebende Songwriterin, die bereits durch das Titelstück “Nostalgia” der Serie “Wallander” auf sich aufmerksam machte, ist auch sonst auf dem Album vertreten und verhilft mit ihrer Stimme vielen Refrains zu voller Pracht. Zum Release sind Digger Barnes und sein ständiger Arbeitspartner, der Maler und Video Artist Pencil Quincy, wieder mit Ihrer Trickfilmrevue, der Diamond Road Show, auf Tour und werden die Zuschauer “Bild für Bild” mit auf eine Reise nehmen, bei der es nicht um das Ankommen geht, sondern um das Unterwegssein. Oder wie Barnes es auf dem Album treffend beschreibt: “The way of the rover is not the main road, the way of the rover is the long way home”. Ein wahnsinnig toller Geschichtenerzähler. (Reinhard Kleist) Hübsch verschrobene Outsider-Americana-Mucke. (Vice) Musik, die Fernweh macht. (Katrin Bauerfeind) Americana von seiner besten Seite. (Franz Dobler) Meister des depressiven Entertainments. (Dynamite) Der Wild-West-Märchenonkel unter den Folkbarden. (Arte Tracks) Digger Barnes erschafft seine eigene Welt. (taz) Einer der besten Geschichtenerzähler überhaupt. (Whiskey Soda) David Lynch hätte mit unbestreitbarer Sicherheit seine helle Freude an Digger Barnes. (Classic Rock) Sein Werk passt zu einem düsteren Roadmovie in den staubigen Wüsten von Texas, das an einer verlassenen, schmierigen Tankstelle endet. (Ox)"
    Format
    LP
    Release-Datum
    14.11.2014
    EAN
    EAN 4260016925193
    Format
    CD
    Release-Datum
    14.11.2014
    EAN
    EAN 4260016925209
     
  • cover

    DIGGER BARNES

    My name is digger

    Digger Barnes aus Hamburg mit einem neuen Release, sehr sympathisch, sehr persönlich, sehr charmant. Die Wurzeln in den 60s, das Herz im Punkrock, meist mit Banjo, Akustikklampfe, ab und zu mit Kontrabass und Orgel bewaffnet (unterstützt u.a. von Kumpel Allie Total Blam Blam) gibts zwei neue herzerwärmende Stomper, und man hört irgendwie, dass Hamburg das deutsche Nashville sein muss. Eins ist eine fantastische Coverversion von Social Distortions ''Reach the sky''!
    Format
    7“
    Release-Datum
    10.04.2009
     
  • 01 The Hoopoe
    02 Travelin' Man
    03 Way Too Long
    04 You Can' t Run From The Devil
    05 Mary Lou
    06 His Name Is Dan
    07 Take Your Time
    08 Last Dance
    09 Homeward Bound
    10 Shine Like A Diamond

    DIGGER BARNES

    Near Exit 27

    Seit 10 Jahren dokumentiert der Singer-Songwriter Digger Barnes auf seinen Platten das Leben on the road. Geschichten voller Sehnsucht, Melancholie und morbidem Charme sind sein Markenzeichen und liefern den Stoff für die "Diamond Road Show". Die "Diamond Road Show" ist ein Roadmovie der besonderen Art, ein Bastard aus Kino und Konzert. Digger Barnes hat dieses Show-Format zusammen mit dem Maler und Trickfilmkünstler Pencil Quincy erfunden. In den letzten Jahren wurden von Barnes viele Kilometer zurückgelegt, um die "Diamond Road Show" im In- und Ausland auf die Bühne zu bringen. Doch auch an diesem Punkt bricht der Eigenbrödler mit der Norm: Anstatt die Filmshow nur in Clubs oder Kinos aufzuführen, geht es auch auf Tour darum, sich genau wie im Roadmovie, an möglichst unterschiedliche Orte zu begeben. Barnes ist auf seinem Roadtrip in Friedhofskapellen, alten Tankstellen, Eisenbahnwaggons und besetzten Häusern aufgetreten und schreckte auch nicht vor Shows in psychiatrischen Einrichtungen, Staatstheatern und Flugzeughangars zurück. Durch das ständige Unterwegssein verschwimmt das reale Leben von Digger Barnes mit den Episoden der "Diamond Road Show", und auch auf seinem neuen Album "Near Exit 27" verwischen Realität und cineastische Fiktion.
    Format
    LP [incl.DC]
    Release-Datum
    10.03.2017
    EAN
    EAN 4260016925445
    Format
    CD
    Release-Datum
    10.03.2017
    EAN
    EAN 4260016925452
     
  • cover

    DIGGER BARNES

    Time has come

    DIGGER BARNES ist Singer/Songwriter, Performer und Bassist u.a. von Chuck Ragan (HOT WATER MUSIC) und der in den USA dieses Jahr bereits zum zweiten mal stattfindenden REVIVALTOUR. So spielte Barnes in diesem Rahmen bereits für Tim Barry (AVAIL), Ben Nichols (LUCERO), Tom Gabel (AGAINST ME), Frank Turner u.a. Ermuntert von seinen amerikanischen Kollegen erscheint nun mit TIME HAS COME das eigene Debut, ein vielseitiges Americana-Album mit packender, meist düsterer Atmosphäre und einem beeindruckenden musikalischen Spektrum. Ähnlich wie Johnny Cash mit seinen American Recordings, schafft es Barnes so unterschiedliche Einflüsse wie Folk, Indierock, Gospel, Rockabilly, Pop und Country unter einen Hut zu bringen und stilvoll zu verschmelzen. Stampfende Chaingangbeats wechseln sich mit mal swingenden, mal rockenden Uptemponummern ab, dazwischen gibt es melancholische Balladen und auch zwei Instrumentalstücke, die Barnes' Faible für Filmmusiken und Soundcollagen erahnen lassen. Textlich rankt sich alles um Themen wie: Flucht, Stagnation, Rache, Verlust und biblische Untergangsszenarien. Digger Barnes hat ein Spiegelkabinett erschaffen, in dem er seinen Dämonen freien Lauf lässt. Die Geschichten von zwielichtigen Charakteren, Lonern, Losern, kaputten Schönheiten und wirren Predigern entwickeln durch ihre Drehung, Doppelung und Verzerrung ein Eigenleben, und so weiß man bei Digger Barnes nie so genau, wo die eigene Biografie aufhört und die Fiktion anfängt. Das Artwork des Albums ist wie zu erwarten von Barnes' Partner-in-Crime Pencil Quincy konzipiert worden, der mit seinen Bildern maßgeblich zum Markenzeichen „Digger Barnes“ beiträgt und ihn in den letzten Jahren bereits als VJ mit seiner selbst entwickelten Magic Machine bei Konzerten visuell unterstützte.
    Format
    LP
    Release-Datum
    11.09.2009
    EAN
    EAN 4260016929306
    Format
    CD
    Release-Datum
    11.09.2009
    EAN
    EAN 4260016929313
    Format
    LP
    Release-Datum
    11.09.2009
    Format
    CD
    Release-Datum
    11.09.2009