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Twisted Chords

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    ABFUKK

    Asi.arrogant.abgewrackt

    Nachpressung der besten Deutschpunkplatte der letzten Jahre. Abfukk – mit Leuten von Italian Stallion und Sniffing Glue - spielen grandiosen 80er Jahre Hardcore-Deutschpunk mit Witz, Wut und Biss. Nach einem Demo veröffentlichten sie 2010 diese LP in Eigenregie, das gute Stück war in Windeseile ausverkauft und jetzt gibt es endlich den Nachschlag. Zeitloser 80er Jahre Deutschpunk, als der Term „Deutschpunk“ noch nicht für überwiegend niveaulose, peinliche Scheiße stand, gewürzt mit etwas 80er Washington D.C.-Hardcore. Provokation und Aggression sind an der Tagesordnung und jeder bekommt sein Fett weg. Unglaublich direkte knallige Trash-Hardcore-Punk-Songs, dazu kurze, knappe, pissige deutsche Texte. Weit weg von Peinlichkeiten und Stumpfheit, dafür mit Power, Wut, Ironie und Nostalgie, direkt in die Fresse geprügelt ohne Luft zu holen, ohne nachzudenken oder Zeit zu verschwenden. Abfukk machen alles richtig, ragen heraus aus dem großen Topf der aktuellen 80er Retro-Klone und liefern hier eine wunderbare Zusammenstellung aus Hass, Gewalt, Wut und Zerstörung - Hammerhead würden bleich werden vor Neid.
    Format
    LP
    Release-Datum
    12.10.2012
     
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    AMEN 81

    Corpus Christi

    Eine fast vollständige Diskographie der frühen Jahre von Amen 81. Auf zwei LPs gibt es die volle Breitseite, von der kompletten ''...zurück aus Tasmanien''-LP über die ''Stadtfeind''-10'' bis hin zur selbstbetitelten Debut-7'' der Band. Dazu kommen Songs vom dritten Demo-Tape der Band - damals noch unter dem Namen Corpus Christi - und frühe Sampler-Beiträge. Alle hiermit wiederveröffentlichten Scheiben waren seit langem ausverkauft und nicht mehr erhältlich. ''Corpus Christi'' dokumentiert bestens die Weiterentwicklung vom frühen Deutschpunk hin zu aggressivem, angepisstem und schnellem Crust-Punk der späteren Scheiben. Textlich waren Amen 81 schon immer ''outstanding'' und eine Liga für sich: kurze, knappe und direkte Texte in deutsch, straight auf den Punkt gebracht und trotzdem nie platt oder zu parolenhaft. Ganz im Gegenteil, Amen 81 waren immer streitbar, differenziert und sicher nicht kritiklos gegen die eigene Szene. Weit entfernt vom stumpfen Parolen-Deutschpunk-Einerlei zieht die Band seit Jahren konsequent ihr Ding durch und gesteht sich dabei immer wieder Veränderungen zu. Die Einflüsse gehen vom frühen 80er Jahre Deutschpunk über klassischen Hardcore bis hin zu den frühen Anarcho-Crust-Bands. über 80 Minuten Spielzeit auf 2 LPs mit allen Songs der ausverkauften Scheiben.
    Format
    DoLP
    Release-Datum
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    AMEN 81 / NEIN NEIN NEIN

    Split

    Neue und exklusive Songs von Amen 81 und Nein Nein Nein, die beweisen, dass deutschsprachiger Punk / Hardcore so verdammt spannend sein kann! Amen 81 legen drei Jahre nach der „Hitpit“-LP nach und ballern sich durch sechs ultrawütende und angepisste deutschsprachige Hardcore-Punk-Songs. Musikalisch irgendwo zwischen der „Zurück aus Tasmanien“- und der „Hitpit“-LP. Direkte Punkrockattacken gegen die Schlechtigkeiten der Welt, roh, straight und kompromisslos, dabei aber nie platt oder parolenbrüllend. Amen 81 sind eine der wenigen Bands, die diese Wut authentisch transportieren können, ohne dabei in Plattituden abzudriften. Liveauftritte der Band gibt‘s eher selten, auf Platten muss man oft Jahre warten. Um so schöner, dass es jetzt wieder so weit ist und Amen 81 nichts von dem eingebüßt haben, was sie schon immer auszeichnete! Nein Nein Nein sind auf ihren letzten Aufnahmen ever so hart und direkt wie noch nie zuvor. Inspiriert von ihren Split-Partnern legen sie musikalisch eine ganz Schippe drauf und gehen wesentlich heftiger zu Werke als auf den Vorgängeralben. Etwas mehr Hardcore als Punkrock, eher Uniform Choice als Turbostaat: die Band gewinnt dadurch an Direktheit und trifft noch punktgenauer. Geblieben sind kurze, direkte Kick-Ass-Songs, die immer nach vorne los gehen und textlich jede Menge zu sagen haben. Hier werden keine Parolen gebrüllt, dafür wird die Wut in kleine Geschichten und Alltagsbeobachtung gepackt: klischeelos, tiefgründig und direkt in Herz und Hirn.
    Format
    LP
    Release-Datum
    20.01.2011
     
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    ARMAGEDDON CLOCK

    Armageddon macht frei

    Knapp zwei Jahre nach dem Debut ''Unleashed confession'' kommen Armageddon Clock aus Finnland mit ihrem zweiten Longplayer an den Start und brennen ein Feuerwerk aus düsterem und zugleich intensiven Sound mit genialen mitrei?enden Melodien ab. Furioser Hardcore, ungeheuer intensiv, packend und fesselnd, auf der einen Seite der düstere, kompakte Sound, der Bands wie Tragedy oder From Ashes Rise auszeichnet, auf der anderen Seite richtig packende, ohrwurmkompatible Parts mit super Melodien. Geniale Soundwände, wuchtig und heftig und dabei mit einem brillanten Gespür für verdammt gute Melodien. Kein planloses Geknüppel, sondern tief gehender, intensiver Hardcore mit Emotionen, Gefühlen und Power ohne Ende. Textlich pendelt man zwischen Persönlichem, Politischen und Gesellschaftskritik, weitab von stumpfen Parolen, mit tiefsinnigen und wütenden Texten, grö?tenteils in der Ich-Form erzählt und zweistimmig gesungen.
    Format
    LP
    Release-Datum
    27.10.2007
     
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    BALBOA BURNOUT

    OKHC

    Nach mehr als drei Jahren endlich das erste Album von Balboa Burnout aus Göttingen und Bremen. Auf unnötigen Schnick-Schnack wie Demos oder Singles wurde verzichtet, dafür gibt es hier 11 Songs lang das beste deutschsprachige Punkrock-Album in 2010. Einige Jahre nach dem Ableben von El Mariachi steht deren Sänger Tobi wieder mit neuer Band auf der Bühne, geblieben sind die großartigen, intelligenten und eigenwilligen Texte und der einmalig charismatische Gesang. Dazu kommen eingängige Hardcore-Punkrocksongs mit klasse Melodien, technischer Versiertheit und verdammt packenden Gitarren. Mal wird drauflos geknüppelt, dann gibt es wieder melancholische, emotionale Momente, in denen die Liebe zu Leatherface oder Hot Water Music durchscheint. Was bleibt, sind kleine Hymnen wie sie kaum eine zweite Band zu Stand bringt. Was bei El Mariachi schon prägend war, wird hier perfektioniert: Hardcore-Punk weitab vom Mainstream mit Herz, Kopf und Verstand! Die deutschen Texte sind manchmal kurz und knapp auf den Punkt, ohne dabei stumpf oder ausgelutscht zu sein, die Refrains bleiben hängen und sind Perlen, die Du nicht mehr aus dem Kopf kriegst. Und das allerwichtigste: Balboa Burnout mögen zwar vergleichbar sein mit Bands wie Captain Planet, Turbostaat oder Düsenjäger, bleiben dabei aber nicht zuletzt aufgrund des Gesang immer eigenständig und lassen sich nie wirklich in eine Schubladen packen. Ein wunderbares Album, was die Messlatte verdammt hoch hängt!
    Format
    LP
    Release-Datum
    20.01.2011
     
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    BEATPOETEN

    Man müsste Klavier spielen können

    Die Beatpoeten sind Egge und Carlos, die eine rasant aberwitzige Mischung aus Elektro, Punk, HipHop, Politik und Lyrik fabrizieren. Die Wurzeln der beiden liegen im Punkrock, mit den Jahren kamen die Lesebühnen und Slam Poetry-Veranstaltungen genauso dazu wie elektronische Musik, illegale Kellerraves und jede Menge politischer Aktivismus. Wem Egotronic schon immer zu parolenhaft waren, der wird mit den Beatpoeten seine helle Freude haben. Irgendwo zwischen den derzeit angesagten Elektro-Acts und den letzten Platten der Goldenen Zitronen, mit grandiosen deutschen Texten, die Witz, Zynismus, politischen Anspruch und Literatur zusammen bringen, ohne dabei jemals peinlich zu sein. Elektropunk, Technolyrik, Hölderlin-Rave, Elektrokabarett, Gedichte-Rap – wie man das auch immer nennen mag, die Beatpoeten erfinden ihr ganz eigenes Genre, passen nirgends so richtig rein und sind genau deshalb so spannend. Hier werden große und kleine Geschichten erzählt, die aus den klassischen Song-und Textstrukturen ausbrechen und so wunderbar wild und abgedreht sind, dass es auch beim zehnten Durchgang noch Spaß macht. Das Prinz-Magazin schrieb dazu “Die Geschichten sind gut. Genial werden sie durch ihre Tanzbarkeit.“ und genau das ist es: die Beatpoeten sind Lesung und Konzert, Disco und Kulturzentrum, AZ-Keller und große Kulturwelt in einem.
    Format
    LP
    Release-Datum
    12.10.2012
     
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    CHAOZE ONE

    Fame*

    [Nach ??Rapression?? (2003) und ??Koppstoff?? (2004) das dritte Chaoze One-Album und das mit Sicherheit beste und ausgereifteste bislang. Vielseitiger, anspruchsvoller und abwechslungsreicher HipHop, der im Moment in dieser Form sicherlich einmalig ist in Deutschland. Durchdachte, fundierte und stellenweise lyrische Texte, mal politisch, mal persönlich, aber immer hochklassig und intelligent. Seit dem Release von ??Koppstoff?? sind über zwei Jahre ins Land gezogen und Chaoze One erzählt auf charmante Art und Weise die Geschichte seines Lebens in dieser Zeit, ?ngste, Gefühle, Sehnsüchte und Träume, manchmal traurig-resignativ und persönlich, machmal aufwühlend, wütend und hochpolitisch wie eh und je. Chaoze One bleibt seiner Linie treu und trotzt weiterhin dem gruseligen Deutschrap-Mainstream. Outstanding, mit Tiefsinn und einer ungeheuren Wut und Power im Bauch. Dass Chaoze One damit nicht alleine steht, beweisen alleine schon die zahlreichen hochklassigen Gäste auf ??Fame*??, neben den altbekannten Gesichtern wie Lotta C., Deadly T. (Anarchist Academy), Microphone Mafia, Irie Revoltes` und vielen anderen sind auf ??Fame*?? auch die Perspectives, Greis aus der Schweiz, Nic Knatterton, Albino und Sista Zoum (Frankreich) am Start. Dazu sind mit DJ RA (Microphona Mafia) und 12 Finger Dan erstmals zwei DJ`s vertreten.Ob in ??Edelweisspiraten sind treu?? der Umgang mit der deutschen Geschichte und die Verdrängung der Nazi-Zeit thematisiert wird oder in ??Garde la foi?? ein Stück linker Geschichte aufgearbeitet wird, in ??Back in the days?? Chaoze One und die Microphona Mafia die Geschichte von HipHop und Freundschaft erzählen oder in ??Letztes Kapitel?? tiefgründig und emotional mit einer Beziehung abgeschlossen wird, ??Fame*?? ist ein tiefgründiges und fesselndes Album, was viele Facetten hat und mit insgesamt 18 Songs fast 60 Minuten Spielzeit bietet. Das Vinyl bietet zusätzlich einen Bonus-Track.
    Format
    DoLP
    Release-Datum
    27.10.2007
     
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    DEKADENT

    Almost complete dekadent

    Dekadent aus Giengen waren in den 90ern eine der aktivsten deutschsprachigen Anarcho-Crust-Punk-Bands. Die Band existierte von 1988 bis 2000 und veröffentlichte in dieser Zeit zwei Alben, zwei Singles und war auf zahlreichen Samplern vertreten. Dekadent waren anders als der Rest des klassischen Crust/Anarcho-Punk, nicht zuletzt durch die außergewöhnliche Stimme von Sängerin Tanja. Musikalisch gibt es England-inspirierten Sound, der durch den Frauengesang (und die gelegentlichen männlichen Parts) eine ganz eigene Note bekommt. Die Texte sind deutschsprachig: politisch, direkt und kompromisslos. Dekadent waren immer konsequent DIY, alle Aufnahmen wurden im eigenen Proberaum mit einer 8-Spur-Maschine gemacht, dementsprechend ist der Sound: rau, ursprünglich und ungeschönt. Ein Teil der Platten wurde auf dem bandeigenen Label veröffentlicht, der Rest erschien auf Civilisation Records, die Originale sind bereits seit Jahren ausverkauft. "Almost complete dekadent" enthält insgesamt 35 Songs, darunter die komplette "Brot für die Welt..."-LP, die "Wacht endlich auf"-7", eine Split-7" mit den finnischen Peruutus, der Song des "Civilisation Backwards"-Samplers und 10 Songs von der selbstbetitelten CD. Erscheint als Doppel-LP mit über 80 Minuten Spielzeit inklusive eines fetten 16seitigen XL-Booklets im Crass-Style, Posterbeilage und mit Downloadcode.
    Format
    DoLP
    Release-Datum
    20.01.2011
     
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    DOOM

    Fuck Peaceville

    Wiederveröffentlichung dieser legendären Doom-Scheibe als Doppel-LP im Klappcover mit neuem Artwork! Als das ursprüngliche Doom-Label Peaceville Records Mitte der Neunziger an den Branchenriesen Music for nations verkauft wurde und die Rechte der ersten Doom-Platten damit in die Hände eines Major-Labels fielen, entschloss sich die Band das komplette frühe Material noch einmal neu einzuspielen und unter dem Titel "Fuck Peaceville" wieder zu veröffentlichen. Die Scheibe erschien auf Profane Existence, verkaufte sich fast 10.000mal und ist bereits seit Jahren ausverkauft und sehr gesucht. Originalmitglied Bri Talbot hat nun die kompletten 37 Songs neu gemastert und "Fuck Peaceville" erscheint als Re-Release auf Twisted Chords. Zusätzlich wurde das komplette Artwork überarbeitet und sieht nun erheblich besser aus als auf dem lieblosen Original. Doom gründeten sich 1987 und waren in ihrer ersten Phase bis 1990 unterwegs. In dieser Zeit entstanden unter anderem die "War crimes"-LP, die "Bury the debt - not the dead" Split-LP mit No Security und die "Total Doom"-CD, zusätzlich erschien die legendäre "Police Bastard"-7", die bis heute als die meistverkaufte Crust-Single der Welt gilt. Die Band war gerade mit der "War Crimes"-LP von 1988 soundtechnisch sehr unzufrieden und so bot sich mit "Fuck Peaceville" die Gelegenheit, nicht nur dem ungeliebten ex-Label eins auszuwischen, sondern auch die alten Songs in wesentlich besserem Sound neu einzuspielen. "Fuck Peaceville" beinhaltet 37 Knaller-Songs in 64 Minuten, darunter das augenzwinkernde "Bastard File In The Urethra Of Paul Halmshaw" und natürlich auch Hits wie "Police Bastard" und "Slave to convention". Wütender, schneller und direkter Crust-Punk, der zusammen mit Discharge Maßstäbe setze und für die allermeisten Bands dieses Genres Inspiration war und ist. Kurze, knappe Texte, die auf den Punkt kommen und rausbrüllen, was gesagt werden muss. Nach der Auflösung der Band waren Doom-Mitglieder unter anderem bei Extreme Noise Terror, Napalm Death, Dirt, Sore Throat und Police Bastard aktiv. Von 1992 bis 2001 waren Doom in wechselnden Besetzungen abermals aktiv und veröffentlichten unter anderem mehrere Singles und Platten, ehe sie 2005 noch einmal zu einer UK-Tour zusammen kamen. Seitdem ist die Band endgültig Geschichte und mit "Fuck Peaceville" ist nun auch der wichtigste Teil ihrer Diskographie wieder erhältlich. Die Doppel-LP erscheint im Klappcover mit Posterbeilage und Downloadcoupon!
    Format
    DoLP
    Release-Datum
    26.08.2009
    Format
    LPlim
    Release-Datum
    26.08.2009
     
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    DRUNK

    The company tie

    Drunk gründeten sich 1996 in Oslo / Norwegen als Nachfolgeband der legendären Hardcore-Punk-Bands So much hate und Life, but how to live it?. In den folgenden Jahren waren sie unzählige Male in Europa auf Tour und veröffentlichten 4 Singles und eine Split-LP. Danach wurde es ruhiger um Drunk, ehe sie Anfang 2005 erneut durch Europa tourten und mit ??The company tie?? endlich ihren ersten Longplayer vorlegten. Die CD-Version erschien auf dem bandeigenen Label ??This Bastards Voice??, die Vinyl-Version erscheint jetzt exklusiv auf Twisted Chords. ??The company tie?? bündelt all das, was Drunk zu einer so au?ergewöhnlichen Band macht: gro?artige Melodien, eine druckvolle Stimme und unglaubliche Power in den Songs. Drunk sind vielfältiger und abwechslungsreicher geworden, ihre Einflüsse gehen von 80er Hardcore über klassischen Punkrock bis hin zu 77er Power-Pop-Punk a la Buzzcocks. Technisch versiert, zwischen Sing-a-longs und kurzen, direkten Passagen ist alles dabei und harmoniert bestens zusammen. Dazu kommen vielfältige und nachdenkliche Texte zwischen Persönlichem und Politik, die dabei jede Menge Interpretationsspielraum lassen. 12 fett produzierte Songs von einer sympathischen Band, die auch nach fast zwei Jahrzehnten Punk noch ihre DIY-Spirit und Idealismus bewahrt hat und genau weiss, wo sie steht? Die LP-Version kommt mit sehr schönem Coverartwork und Inlay inklusive aller Texte, Linernotes und Fotos!
    Format
    LP
    Release-Datum
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    DUESENJAEGER

    Blindflug

    Im Dezember 2008 ist für Düsenjäger nach fast 10 Jahren Bandgeschichte Schluss und passend dazu gibt es eine exklusive und auf 500 Exemplare limitierte Abschiedsplatte mit 6 neuen Songs. Seit ihren ersten Singles haben sich Düsenjäger konsequent weiterentwickelt und was bei ihrem zweiten Album „Schimmern“ vor zwei Jahren nahezu perfekt war, wird auf „Blindflug“ nun endgültig komplett: hier gibt es wunderbar düstere, melancholische deutschsprachige Punkrocksongs, die den Spagat zwischen gefühlter Traurigkeit und absoluter Eingängigkeit schaffen. Hier geht von andächtig lauschen bis hin zu lauthals mitgröhlen alles und Düsenjäger bedienen das komplette Spannungsfeld zwischen schnellen und wütenden Punkrocksmashern und leisen, ruhigen und düsteren Passagen. Wäre die Band in den letzten Jahren nicht selbst schon zur Referenz geworden, müsste man hier auf eingängige EA 80, die Fliehenden Stürme oder auch Joy Division verweisen. Klasse Hymnen treffen auf nachdenkliche, alltäglich-zynische und manchmal wütende Texte, die in dieser Form ihresgleichen suchen. Nun ist nach unzähligen Touren und Einzelkonzerten, drei Singles, zwei Longplayern und jeder Menge Bühnenschweiss Schluss für Düsenjäger und diese Platte bleibt ein großartiges Vermächtnis der Band. Die 12“ erscheint im Kartoncover mit Golddruck (!) plus Bleiblatt! „Schimmernd geht die Welt zu Grunde und am Ende sind wie alle ganz genau so schlau wie schon vorher...“ [„Schimmern“]
    Format
    LP
    Release-Datum
    20.01.2011
     
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    FLIEHENDE STÜRME

    Himmel steht still

    Eines der besten und intensivsten Alben der Fliehenden Stürme, im Original 2001 auf dem „Hostile Music“-Label des heutigen Bassisten Hubba erschienen und seit mehr als einem Jahrzehnt auf Vinyl ausverkauft. Die Fliehenden Stürme gingen aus der Stuttgarter Deutschpunklegende Chaos Z hervor und schafften den Spagat zwischen klassischem Punkrock auf der einen und Dark Wave auf der anderen. „Himmel steht still“ ist neu aufgelegt im Originalartwork mit 10 grandiosen Düsterpunksongs im Spannungsfeld zwischen klassischem Deutschpunk, Wave, Gothic und der unglaublichen Stimme von Andreas Löhr. Wunderschöne, melancholische Melodien, düstere Stimmung, dunkler Gesang und teilweise sogar Synthiestreicher: die Grenzen verwischen hier, und das ist gut so. Genregrenzen sind zum Übertreten da und die Fliehenden Stürme waren und sind das Paradebeispiel dafür, dass ganz hervorragend zusammen geht, was vermeintlich nicht passt. Gänsehautmelodien, ein außergewöhnlicher Gitarrensound, eine fatalistische, trostlose Atmosphäre und eine bewegende Stimme, die Du unter tausend anderen wiedererkennst: begeisternd und unglaublich fesselnd. Dazu schlaue, klischeefreie deutsche Texte, die sich ins Gesamtbild einpassen. Wer mit Bands wie Bauhaus oder Joy Division oder eben EA 80 und Chaos Z etwas anfangen kann, kommt an den Fliehenden Stürme nicht vorbei und muss „Himmel steht still“ einfach lieben: die LP kommt mit Textinlay.
    Format
    LP
    Release-Datum
    27.06.2013
     
  • FLIEHENDE STÜRME

    Priesthill

    Neuauflage des zweiten, im Original auf Storm Records erschienenen, Fliehende Stürme- Kultalbums von 1991 - zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrzehnt wieder auf Vinyl erhältlich. „Priesthill“ perfektioniert nach dem Debut „An den Ufern“ (1988) den ganz eigenen unerreichten Sound der Stürme und erinnert wieder verstärkt an die Vorgängerband Chaos Z. Musikalisch wesentlich härter und punkiger als die heutigen Releases der Band prügeln sich die Stürme durch 9 wunderbare Düster-Depro-Punksongs, die manchmal einen Touch Discharge haben, durchaus aber auch Joy Division und Bauhaus zu ihren Einflüssen zählen dürfen, dabei immer eigenständig bleiben und spätestens mit diesem Album ihr ganz eigenes Genre geschaffen haben. „Priesthill“ wurde teilweise mit Drumcomputer und Synthesizern eingespielt, was dem Sound eine ganz eigene Note verleiht und sich wunderbar ins industriell-morbide, hoffnungslos-depressive Bild des Albums einfügt. Schwermütiger Wave-Punk mit Texten, die man eher zur Prosa zählen kann, vollkommen losgelöst von schematischen Zwängen, nur dem eigenen Gefühl folgend. Neben EA 80 wohl eine der individuellsten deutschen Punkbands der ersten Stunde, die bis heute ihren Weg geht und spannende Alben veröffentlicht. Die LP kommt mit überarbeitetem Artwork und Textinlay.
    Format
    LP
    Release-Datum
    27.06.2013
     
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    FREE RANGE TIMEBOMB

    8 Schauergeschichten ...

    Format
    10''
    Release-Datum
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    FRONT

    Desorientierungspunkte

    Format
    10''
    Release-Datum
    20.01.2011
     
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    FRONT

    Zur Lage der Automation

    Nach "Bitte recht freundlich" und "Desorientierungspunkte" holen Front zum großen Wurf aus: die beste Retro-Punk-Scheibe seit Jahren ist da, hört auf den schönen Titel "Zur Lage der Automation" und macht einfach alles richtig. Wunderbar anachronistischer Punkrock, der sich an den besten Zeiten des deutschsprachigen Punk / New Wave / NDW Anfang der 80er orientiert, dabei den Sound und das Feeling der damaligen Zeit perfekt erwischt und trotzdem so verdammt ehrlich und authentisch rüberkommt, dass ihm den Griff in die Mottenkiste niemand übel nehmen kann. Front sind erwachsen geworden und hauen auf diesem Album 11 minimalistische Lofi-Trash-Songs raus, die sich sowohl musikalisch als auch textlich nicht verstecken müssen. Namen wie Male, Mittagspause oder S.Y.P.H. stehen weiterhin Pate, ohne dass Front sich auf diesen Sound beschränken würden. Das Album wagt Ausflüge bis in den Disko-Bereich, ist tanzbar, eingängig, packend, melodisch und trotzdem nie weichgespült oder glatt. Zackige, kantige Hymnen mit sprödem Biss. Die Texte sind kurz, knapp, manchmal parolenhaft, trotzdem nie blöd und passen perfekt. Besser hätte es Peter Hein auch nicht machen können.
    Format
    LP
    Release-Datum
    20.01.2011
     
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    GUERILLA

    A call to arms

    Der Titel sagt alles über die 13 neuen Songs von Guerilla. Vor 3 Jahren als Agit-Prop-Projekt gestartet sind Guerilla nach ihrem Debut ??Virus Macht?? nun endlich zu einer richtigen Band gereift und liefern mit ??A call to arms?? ein Hammeralbum ab! Songtitel wie ??Chosse your side??, ??Fight the power?? und ??Never be quiet?? sagen alles und sind ein beständiger Schrei nach Veränderungen. Die Band hat sich extrem weiterentwickelt, ist musikalisch gereift und harmoniert wesentlich besser als auf ??Virus Macht??. Die Songs sind wütender, schneller Hardcore-Punk mit jeder Menge Melodien und einprägsamen Refrains und Chören mit einem prägnanten und mitrei?enden Sänger. Die nahezu perfekte Mischung aus Melodie und Härte gepaart mit hochpolitischen Texten (inzwischen vollständig in englisch!) jenseits von platten Parolen.
    Format
    LP
    Release-Datum
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    HASS

    Gebt der Meute was sie braucht

    Einer der ganz großen Deutschpunk-Klassiker zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrzehnt wieder auf Vinyl in fetter Aufmachung und mit der „4 Track EP“ von 1988 als Bonus-7“. Hass, gegründet 1978 in Marl und in wechselnder Besetzung bis 2007 aktiv mit ihrem legendären dritten Album. Neben Slime und Toxoplasma waren Hass eine der ersten Deutschpunkbands überhaupt und absolut prägend für ihr Genre. Mit ihrem Debut "Hass allein genügt nicht mehr“ schrieben sie Anfang der 80er deutsche Punkgeschichte, 1990 erschien die LP „Gebt der Meute was sie braucht“, die bis heute Klassikerstatus hat. Mitten im kollektiven Nationalwahn aus Wiedervereinigung und WM-Gewinn nahmen Hass kein Blatt vor den Mund und zogen gegen Nazis, Hooligans und das gesamte Establishment zu Felde. Kompromisslos, ungeschönt und mit jeder Menge Wut im Bauch. Authentischer, ehrlicher, direkter und treffsicherer kann Punkrock kaum sein. Die „Meute“ versammelt All-Time-Hits wie „Keine Chance“, „Wie Alkohol“ und „Lizenz zum Töten“ und trug maßgeblich dazu bei, dass Hass in einem Atemzug mit den ganz großen Deutschpunkbands genannt werden müssen. Die Wiederveröffentlichung ist limitiert auf 1.000 Exemplare und erscheint im Klappcover mit der kompletten „Gebt der Meute was sie braucht“-LP (14 Songs, 1990) und der „4-Track-EP“ (4 Songs, 1988) als Bonus-7“.
    Format
    LP + 7''
    Release-Datum
    12.10.2012
     
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    JUGGLING JUGULARS

    Skeletons in the closet

    Format
    7''
    Release-Datum
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    KAPUT KRAUTS

    Quo vadis, Arschloch?

    Knapp zwei Jahre und unzählige Gigs und Touren nach der Split-CD mit Nein Nein Nein der erste richtige Longplayer der Berlin/Mülheimer Kaput Krauts. Alles passt wie die Faust auf`s Auge: die Kaput Krauts pendeln wieder zwischenPunkrock und Hardcore, zwischen Wortwitz und politischem Anspruch, zwischen Spielfreude und Emotionen. Seit 2003 ist die Band aktiv und mit „Quo vadis, Arschloch?“ ist der bisherige Höhepunkt erreicht: abwechslungsreicher Punk zwischen Melodie und Härte mit klasse Melodien und dem gewissen Etwas trifft auf außergewöhnliche, klischeefreie deutsche Texten,die sowohl politisch was zu sagen haben als auch eine persönliche Note gut vertragen. Unglaublich, wütend, angepisst, direkt und unzufrieden, stellenweise zynisch, aber immer kämpferisch kommentieren sie die politischen Zustände und schaffen immer wieder den Brückenschlag hin zu persönlichen und alltäglichen Themen. Think of Turbostaat oder frühe Muff Potter und Du weißt, in welcher Liga die Kaput Krauts locker mitspielen können!13 abwechslungsreiche und eigenständige Songs, die zusammen eine der besten deutschsprachigen Platten dieser Zeit ergeben.
    Format
    LP
    Release-Datum
    20.01.2011
     
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    KAPUT KRAUTS / MAD MINORITY

    Split

    Knapp 1,5 Jahre nach “Quo vadis, Arschloch?” legen die Kaput Krauts zwei neue Kugeln in den Abzug: wütender, rotziger, angepisster, szenekritischer denn je. Hier gibt‘s keinen belehrenden Zeigefinger, sondern kosequenterweise nur den Mittelfinger gegen alle, die es verdient haben. Einmal eher straighter, eingängiger Punkrock mit klasse Gesang und tollem Refrain und ein zweites, eher sperriges, aber nicht minder packendes Stück. Wer die LP mochte, wird die Single lieben, falsch machen kann man mit den Kaput Krauts in dieser Form sowieso nichts. Zwei Songs, fünf Minuten, Sieg durch KO. Die Single teilen sie sich mit Mad Minority aus Göttingen, die in knapp 6 Minuten vier Songs runterbolzen, viel wütender geht gar nicht mehr. Killertracks mit verrückten Breaks, einer wahnsinnigen Gitarre und einem Gesang, der sich fast selbst überschlägt. Eigenständiger, abwechslungreicher Hardcore, der sicher nicht massenkompatibel ist. Schnell, dreckig, derbe und wütend rotzen sie Dir ihre Songs vor die Füsse und sind wieder weg, ehe Du Dich versiehst. Die Single ist limitiert auf 500 Stück und kommt mit schönem beidseitig bedruckten Aufklappcover inkl. aller Texte und mit Downloadcode.
    Format
    7''
    Release-Datum
    20.01.2011
     
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    KOLOKOL

    Flammer og Farger

    Kolokol aus Oslo / Norwegen setzen die Tradition von gro?artigen und eigenständigen norwegischen Hardcore-Bands fort. Klassischer 80er Jahre Norwegen-Hardcore mit Anleihen bei fantastischen Bands wie So much hate, Angst, Kort Prosess, Svart Framtid und Bannlyst. Nach zwei Singles nun endlich der erste Longplayer und was die Band hier über 14 Songs abliefert, ist schier unfassbar: schneller, wütender und zugleich immer melodischer Hardcore mit einer Stimme, die mehr als einmal an Gunnar von So much hate denken lässt und die dem Ganzen eine sehr eigene Note verleiht. Technisch versierter, verdammt gut gespielter Midtempo-Sound mit richtig viel Pfeffer im Arsch, treibende Basslinien, super Melodien, die eingängig und sperrig zugleich sind, ein absolutes Hammeralbum, was die 80er Jahre wieder aufleben lässt und dabei so lebendig, spritzig und frisch ist, dass nie ein Zweifel entsteht, hier im Jahr 2007 zu sein. Auch textlich sind Kolokol absolut auf der Höhe der Zeit, die politischen Texte sind fast alle in norwegisch und behandeln Themen wie Umweltzerstörung, Armut, Ausbeutung und Krieg. Zu allen Texten gibt es im Booklet englische ?bersetzungen und wie nicht anders zu erwarten, erscheint die Platte mit fantastischer Aufmachung: neben au?ergewöhnlichem Artwork gibt es ein superfettes vollfarbiges 24seitiges Booklet mit jeder Menge Grafiken, allen Texten, ?bersetzungen und mehr Infos!
    Format
    LP
    Release-Datum
    27.10.2007
     
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    LADGET VS. DADDY LONGLEG

    Split

    Format
    7''
    Release-Datum
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    LIGHTS OUT! / HIGH SOCIETY

    Split

    Lights out! aus Stuttgart holen zum großen Wurf aus: nach ihrer Debut-Single und dem großartigen "Destroy/Create"-Album gibt`s hier die bisher besten Aufnahmen der Band. Kurze, straighte Hardcore-Punk-Songs, die sich anhören als würden sie direkt aus den 80ern kommen. Alte Helden wie die Angry Samoans oder Circle Jerks stehen ebenso Pate wie aktuelle Combos um Dean Dirg oder Sniffing Glue, ohne dass Lights out! einfach nur zur nächsten Kopie verkommen. Hier gibt es wunderbar dreckige, überdrehte und ungestüme Punkrock-Songs, die so herrlich direkt rausgerotzt werden, dass es eine wahre Freude ist. Die Platte teilen sie mit ihren Freunden von der "High Society" in Nürnberg, die musikalisch in die gleiche Kerbe schlagen, inzwischen aber komplett in deutsch singen. Auch hier sind Black Flag, Reagan Youth und stellenweise auch die Wipers eine Referenz und auch hier gibt es trotzdem die nötige Eigenständigkeit. Punkrock der Güteklasse A mit Ausflügen in Richtung Hardcore und Skatecore, der wunderbar powervoll und direkt rüberkommt. Die Platte kommt mit geilem Old-School-Artwork inklusive farbigem Vinyl, Posterbeilage, Gravuren und Textblatt.
    Format
    LP
    Release-Datum
    26.08.2009