Details

  • 01. Mi Nian Mure
    02. Dimignan
    03. Nabwo
    04. Pari
    05. Mama
    06. Sina Mami Boba
    07. Hagnan
    08. Yori Yori
    09. O Ya Fani
    10. Zatie
    11. Eh Yaho
    12. La Ori
    cover

    Faratuben

    Sira Kura

    Zwischen Aarhus und Bamako liegen 6.593 Kilometer – und ein tiefer sozioökonomischer Graben. Aus Afrika zieht es deshalb schon lange Menschen nach Europa – umgekehrt ist das leider nur selten der Fall. „Sira Kura“, das Debütalbum der dänisch-malischen Band Faratuben, zeigt was möglich ist, wenn sich Musiker aus der eigenen Komfortzone herausbewegen, um sich auf Augenhöhe zu begegnen. Die Musik der in Bamako lebenden Band ist keine weitere Variante des Afrobeat, keine retroselige Erinnerung an Fela Kuti, wie so oft. Es ist eine elektrifizierte Version der jahrhundertealten Bwa- und Bobo-Musik, die sich von den traditionellen Kora-Klängen eines Toumani Diabate und Salif Keita durch mehr Druck und Tempo unterscheidet. Die drei Da?nen Mikas Bøgh Olesen, Jakob de Place und Mads Voxen kamen nach Mali im Rahmen eines Austausch-Programms des Conservatoire de Arts et Metiers Multimedia (CAMM), wo sie zum ersten Mal traditionelle Bobo-Music hörten. Bobo, so nannten die französischen Kolonisatoren das Volk der Bwa, eine unterdrückte Minderheit, die in Burkina Faso und im Norden von Mali lebt. Die perkussive Musik der Bwa wird getrieben von diversen Percussion-Instrumenten und dem Klang des Balofon, eine Art Xylofon mit untergehängten Kalebassen. Die drei dänischen Musikstudenten waren total begeistert von dem dynamischen Sound, der in Mali religiöse Zeremonien ebenso begleitet, wie Hochzeiten und Partys.
    Format
    DoLP
    Release-Datum
    13.11.2020
    Genre
    World
    Preis
    23,90 EUR
    Bestand
    am Lager
    Anzahl
    Warenkorb
     

Einsortiert unter

Mehr von »Faratuben«

 

Mehr vom Label »Sounds of Subterrania«

 
Zeige alles vom Label »Sounds of Subterrania«